
Am 20. Februar dieses Jahres wäre der Humorist, Dichter, Musiker und Schauspieler Heinz Erhardt 100 Jahre alt geworden. Tatsächlich verstarb Erhardt bereits vor nahezu 30 Jahren, am 5. Juni 1979. Zuvor litt er bereits über 8 Jahre an den Nachwehen eines Schlaganfalls, der sein Sprachzentrum unwiederbringlich geschädigt und ihn halbseitig gelähmt hatte.
Insbesondere für Erhardt, der durch seinen Wortwitz und seine Gestik eine einzigartige Bühnen- und Filmpräsenz an den Tag legte, war der Verlust der Stimme ein schwer verdaulicher Schicksalsschlag.
Auch Erhardt hat mit vielen anderen Künstlern und Künstlerinnen gemeinsam, dass er niemals Abitur machte und seine Schule abbrach. Allerdings kam er aus bürgerlichem Hause, und konnte seine berufliche Laufbahn im Musikgeschäft des Großvaters beginnen. Trotzdem war es im eigentlichen Sinne die Musik, die Oper, die Dichtkunst und die humoristischen Einlagen, die es ihm angetan hatten.
Geboren wurde Erhardt in Riga, der gegenwärtigen Hauptstadt von Lettland. Endgültig verschlug es dem deutschen Komiker nach Deutschland, nachdem er 19jährig das Gymnasium endgültig schmiss, und das bereits erwähnte Musikgeschäft des Großvaters in Leipzig aufsuchte, um dort eine Lehre zu starten.
Unvergesslich bleiben die Lieder von Erhardt. Besonders wach ist die Erinnerung, insofern an das Lied gedacht wird, dass Erhardt am Klavier sitzend trällert, in einem seiner bekannten und lustigen Filme. Es geht in etwa so: „…und wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch ein Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn.“
Leider konnte er dieses Lied für seine eigene Lebensphilosophie im Winter seines Daseins nicht anwenden. Dennoch arbeitete er auch nach seinem Schlaganfall Anfang der 70er Jahre an der Oper „Noch ne Oper“.
Einen Tag nach Erhardts 70. Geburtstag, wurde diese Oper im ZDF ausgestrahlt.
Die Humoristik, der Stil der Erhardt- Komödien und die Ausstrahlung des Protagonisten sind einzigartig und sind trotzdem, oder womöglich gerade aufgrund dessen, unvergessen und werden auch heutzutage immer noch gezeigt und gern gesehen.
Das gelegentliche Spießbürgertum, das Erhardt zumeist entweder in seiner eigenen Person, oder zumindest durch seine Familie, verkörperte, konnte durchaus als übertriebene Darstellung der Wirklichkeit gedeutet werden.
Schließlich beendete Erhardt seine filmische Karriere auch nach seinem Schlaganfall Anfang der 70er Jahre, dem Beginn der 1968er und sozialrevolutionären Aufruhr auf den Universitäten und den verschiedensten Straßen dieser Erde.
Als ein ebenso charismatischer, wortgewandter und dichterisch begabter Mensch, und dementsprechend durchaus als Nachfolger betrachtet werden kann der Mann, der mit Künstlernamen Loriot heißt. Trotzdem natürlich die Komödien in einer anderen Zeit angesiedelt, und die Pointen in den Gedichten einen eigenen Stempel aufweisen, setzte Loriot durchaus die Tradition auf leicht transformierte Art und Weise fort. Gut möglich, dass dem Künstler Loriot auf diesem Blog ebenfalls ein Eintrag gewidmet werden wird.
Insbesondere für Erhardt, der durch seinen Wortwitz und seine Gestik eine einzigartige Bühnen- und Filmpräsenz an den Tag legte, war der Verlust der Stimme ein schwer verdaulicher Schicksalsschlag.
Auch Erhardt hat mit vielen anderen Künstlern und Künstlerinnen gemeinsam, dass er niemals Abitur machte und seine Schule abbrach. Allerdings kam er aus bürgerlichem Hause, und konnte seine berufliche Laufbahn im Musikgeschäft des Großvaters beginnen. Trotzdem war es im eigentlichen Sinne die Musik, die Oper, die Dichtkunst und die humoristischen Einlagen, die es ihm angetan hatten.
Geboren wurde Erhardt in Riga, der gegenwärtigen Hauptstadt von Lettland. Endgültig verschlug es dem deutschen Komiker nach Deutschland, nachdem er 19jährig das Gymnasium endgültig schmiss, und das bereits erwähnte Musikgeschäft des Großvaters in Leipzig aufsuchte, um dort eine Lehre zu starten.
Unvergesslich bleiben die Lieder von Erhardt. Besonders wach ist die Erinnerung, insofern an das Lied gedacht wird, dass Erhardt am Klavier sitzend trällert, in einem seiner bekannten und lustigen Filme. Es geht in etwa so: „…und wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch ein Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn.“
Leider konnte er dieses Lied für seine eigene Lebensphilosophie im Winter seines Daseins nicht anwenden. Dennoch arbeitete er auch nach seinem Schlaganfall Anfang der 70er Jahre an der Oper „Noch ne Oper“.
Einen Tag nach Erhardts 70. Geburtstag, wurde diese Oper im ZDF ausgestrahlt.
Die Humoristik, der Stil der Erhardt- Komödien und die Ausstrahlung des Protagonisten sind einzigartig und sind trotzdem, oder womöglich gerade aufgrund dessen, unvergessen und werden auch heutzutage immer noch gezeigt und gern gesehen.
Das gelegentliche Spießbürgertum, das Erhardt zumeist entweder in seiner eigenen Person, oder zumindest durch seine Familie, verkörperte, konnte durchaus als übertriebene Darstellung der Wirklichkeit gedeutet werden.
Schließlich beendete Erhardt seine filmische Karriere auch nach seinem Schlaganfall Anfang der 70er Jahre, dem Beginn der 1968er und sozialrevolutionären Aufruhr auf den Universitäten und den verschiedensten Straßen dieser Erde.
Als ein ebenso charismatischer, wortgewandter und dichterisch begabter Mensch, und dementsprechend durchaus als Nachfolger betrachtet werden kann der Mann, der mit Künstlernamen Loriot heißt. Trotzdem natürlich die Komödien in einer anderen Zeit angesiedelt, und die Pointen in den Gedichten einen eigenen Stempel aufweisen, setzte Loriot durchaus die Tradition auf leicht transformierte Art und Weise fort. Gut möglich, dass dem Künstler Loriot auf diesem Blog ebenfalls ein Eintrag gewidmet werden wird.
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