Warum ich blogge und warum generell gebloggt wird
Meinen Lesern und Leserinnen wird es nicht entgangen sein, dass sie sich in diesem Falle auf meinem so genannten Blog befinden.
Es gibt auch die Möglichkeit, über meinen Blog auf andere Blogs wahllos zurückzugreifen und sich ein wenig um zu schauen, im Dschungel des world wide web letztendlich sicherlich eine Möglichkeit, in der sich auch verirrt werden kann.
Denn tatsächlich findet man nur wenige, qualitativ gut gemachte blogs. Es ist sogar vielmehr so, dass die Meisten unter blog ihre persönliche Homepage begreifen und sich hauptsächlich damit beschäftigen, Fotos von ihrer letzten Party, ihren neuen Schuhen oder ihrem Ausschnitt zu veröffentlichen.
Dahinter steckt der Trend, sich ständig immer mehr und mehr in der Öffentlichkeit des Internets zu präsentieren und darzustellen.
Darunter verstehen die Meisten hauptsächlich Oberflächlichkeit, Besitz, Aussehen und Partys zu dokumentieren.
Ursprünglich ist der blog meiner Ansicht nach als individuelle, politische Partizipationsmöglichkeit initiiert und auch benutzt worden.
Durch diesen blog bin ich ein Teil der Internet- Öffentlichkeit. Zugegebenermaßen werden blogs von privaten Personen zumeist selten gelesen. Mein persönlicher blog scheint eine überschaubare, feste Fangemeinde von ungefähr 4 bis 5 Personen aufzuweisen, sowie weitere 3 bis 5 Personen, die gelegentlich meine Kommentare lesen.
Ich biete den Lesern und Leserinnen keinen Seelenstriptease, keine Veröffentlichung von persönlichen Schicksalen usw. Tatsächlich offenbare ich der Öffentlichkeit meine Gedanken zu Alltagsproblemen, politischen Gedanken, Ideen,Theorien und sportliche Präferenzen, insbesondere Fußball.
Ich kann auch nicht konkret nachvollziehen, wieso die breite Öffentlichkeit immer mehr Angst vor Videoüberwachungen im öffentlichen Raum und Datenschutzmissbrauch aufzeigt- zumindest meiner Meinung nach, und gleichzeitig die Menschen in ihrer Privatsphäre immer mehr dazu neigen, ihre Psyche in der Öffentlichkeit zu denunzieren.
Selbstverständlich finden meine Leser/innen auch private Fotos von mir. Ich bin der Auffassung, dass jeder blog einen persönlichen Touch benötigt, um interessant und „sympathisch“ zu wirken. Dementsprechend ist es notwendig, das benötigte Gleichgewicht zwischen der Übertretung persönlicher Interessen und dem Recht der Leser/Innen auf nähere Informationen zu den Schreiber/Innen zu finden.
Ich würde mich in Zukunft auch sehr darüber freuen, Kommentare über meine blogeintragungen lesen zu können.
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