
In den letzten Tagen habe ich mir das neueste Album von den „Toten Hosen“ gekauft und es bereits unzählige Male abgespielt. Auch die vorangegangenen Alben waren grandios und auch dieses Werk enthält viele ausgezeichnete Lieder.
Gegenwärtig gefällt mir ihr Song „Disko“ am Besten. Er behandelt und definiert das „in die Disko“ gehen, zeigt die verschiedenen Charaktäre der Diskogänger auf, entlarvt sie teilweise und/oder macht sie „sichtbar“.
Tatsächlich erweckt dieses Lied für mich sogar so etwas wie Nostalgie. Ich selbst ging jahrelang jedes Wochenende in die Disko, und demzufolge habe ich diese Wochenendbeschäftigung noch sehr gut in Erinnerung. Auch die schlimmen Erfahrungen sind mir allgegenwärtig.
Das schlimme unter Anführungszeichen, das ich mit „Disko“ in Erinnerung habe ist die unwahrscheinliche Unsicherheit. Man ist unsicher, weil die gesamte Fortgehphase grundsätzlich nur auf „Kennen lernen“ aufgebaut ist, und insofern dieses Vorhaben nicht eintrifft, ist Spaß zu haben in der Disko mehr als Luxus. Um dem Spaß eine „Chance“ zu geben, wird sich dementsprechend viel „angetschechat“. Dieses Wort ist ein österreichisches Wort für „besaufen“. Im alkoholisierten Zustand wird tatsächlich gelegentlich so etwas wie „Spaß“ empfunden, doch insofern nüchtern rekapituliert wird, ist schnell die absolute Sinnlosigkeit enttarnt.
Es ist unglaublich, insofern erkannt wird, dass es total viele Menschen gibt, die nur für „dieses“ Wochenende leben. In ihrem trüben Job haben sie keinerlei Aussichten, im Grunde wollen sie oftmals gar nicht wirklich nach Hause und dementsprechend ist ihr einziger Spaß die „Disko“.
Oberflächliches Geplänkel, gelegentlich werden Menschen auf banalste Art und Weise kennen gelernt und die Gespräche bleiben zumeist ohnehin immer nur leichtgeistig, insofern denn überhaupt Gespräche aufgebaut werden.
Dementsprechend habe ich persönlich auch kaum und/oder nie soziale Erfolge in der Disko aufweisen können. Meine persönliche, einzigartige Stärke ist das Interagieren mit anderen Menschen, das Reden und Kommunikation.
Demzufolge ist die Welt in der Disko das schlechteste Szenario. Oberflächlichkeit ist ein „Must have“ und zumeist kann Spaß ohne Alkohol nur in einer abgesicherten Gruppe entstehen. Da hat man dann zwar ein wenig Spaß in der Gruppe, aber am nächsten Morgen ist letztendlich wiederum die Tatsache klar: wieder Niemanden kennen gelernt, mit niemanden gesprochen, keine humoristischen Einlagen, oberflächliches Geplänkel, und übrig bleibt nur der Kater, der einen einmal wöchentlich grüßt.
Total viele Menschen zieht es in die Disko, die nicht mal die grundsätzlichen Erfahrungen mit Spaß zu machen im Stande sind. Gesellschaftlich gesehen sind sie allein auf weiter Flur, in weiterer Form sind sie nicht die Typen, die sich durch Oberflächlichkeit und Primitivität schnell Freunde machen können und außerdem sind sie auch noch finanziell oftmals nicht in der Lage, sich mehr als zwei Bier zu leisten. Dennoch, aufgrund des objektiv fühlbaren sozialen Drucks, zieht es sie immer wieder in die Disko.
So wie „Die toten Hosen“ singen: …wo die Steher stehen und die Spanner sich umsehen.
Glücklicherweise ist nicht das gesamte Leben eine Disko, in der soziale Betätigungen nur aufgrund Oberflächlichkeit und Alkohol zustande kommen können und niemand etwas Konstruktives aus Interaktionen mitnehmen kann.
Oder ist pessimistisch betrachtet, an dem Vergleich des Lebens mit der Disko, doch etwas dran? Dieser Polemik müsste man sich mal näher auseinandersetzen,…
Gegenwärtig gefällt mir ihr Song „Disko“ am Besten. Er behandelt und definiert das „in die Disko“ gehen, zeigt die verschiedenen Charaktäre der Diskogänger auf, entlarvt sie teilweise und/oder macht sie „sichtbar“.
Tatsächlich erweckt dieses Lied für mich sogar so etwas wie Nostalgie. Ich selbst ging jahrelang jedes Wochenende in die Disko, und demzufolge habe ich diese Wochenendbeschäftigung noch sehr gut in Erinnerung. Auch die schlimmen Erfahrungen sind mir allgegenwärtig.
Das schlimme unter Anführungszeichen, das ich mit „Disko“ in Erinnerung habe ist die unwahrscheinliche Unsicherheit. Man ist unsicher, weil die gesamte Fortgehphase grundsätzlich nur auf „Kennen lernen“ aufgebaut ist, und insofern dieses Vorhaben nicht eintrifft, ist Spaß zu haben in der Disko mehr als Luxus. Um dem Spaß eine „Chance“ zu geben, wird sich dementsprechend viel „angetschechat“. Dieses Wort ist ein österreichisches Wort für „besaufen“. Im alkoholisierten Zustand wird tatsächlich gelegentlich so etwas wie „Spaß“ empfunden, doch insofern nüchtern rekapituliert wird, ist schnell die absolute Sinnlosigkeit enttarnt.
Es ist unglaublich, insofern erkannt wird, dass es total viele Menschen gibt, die nur für „dieses“ Wochenende leben. In ihrem trüben Job haben sie keinerlei Aussichten, im Grunde wollen sie oftmals gar nicht wirklich nach Hause und dementsprechend ist ihr einziger Spaß die „Disko“.
Oberflächliches Geplänkel, gelegentlich werden Menschen auf banalste Art und Weise kennen gelernt und die Gespräche bleiben zumeist ohnehin immer nur leichtgeistig, insofern denn überhaupt Gespräche aufgebaut werden.
Dementsprechend habe ich persönlich auch kaum und/oder nie soziale Erfolge in der Disko aufweisen können. Meine persönliche, einzigartige Stärke ist das Interagieren mit anderen Menschen, das Reden und Kommunikation.
Demzufolge ist die Welt in der Disko das schlechteste Szenario. Oberflächlichkeit ist ein „Must have“ und zumeist kann Spaß ohne Alkohol nur in einer abgesicherten Gruppe entstehen. Da hat man dann zwar ein wenig Spaß in der Gruppe, aber am nächsten Morgen ist letztendlich wiederum die Tatsache klar: wieder Niemanden kennen gelernt, mit niemanden gesprochen, keine humoristischen Einlagen, oberflächliches Geplänkel, und übrig bleibt nur der Kater, der einen einmal wöchentlich grüßt.
Total viele Menschen zieht es in die Disko, die nicht mal die grundsätzlichen Erfahrungen mit Spaß zu machen im Stande sind. Gesellschaftlich gesehen sind sie allein auf weiter Flur, in weiterer Form sind sie nicht die Typen, die sich durch Oberflächlichkeit und Primitivität schnell Freunde machen können und außerdem sind sie auch noch finanziell oftmals nicht in der Lage, sich mehr als zwei Bier zu leisten. Dennoch, aufgrund des objektiv fühlbaren sozialen Drucks, zieht es sie immer wieder in die Disko.
So wie „Die toten Hosen“ singen: …wo die Steher stehen und die Spanner sich umsehen.
Glücklicherweise ist nicht das gesamte Leben eine Disko, in der soziale Betätigungen nur aufgrund Oberflächlichkeit und Alkohol zustande kommen können und niemand etwas Konstruktives aus Interaktionen mitnehmen kann.
Oder ist pessimistisch betrachtet, an dem Vergleich des Lebens mit der Disko, doch etwas dran? Dieser Polemik müsste man sich mal näher auseinandersetzen,…
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