
Bürokratismus hat in Österreich langjährige Tradition.
Egal ob man eine Gemeindewohnung beantragen möchte, Miete zahlen, auf der Uni inskribieren oder den Führerschein abholt- immer gibt es schier unwahrscheinlich hohe Mauern des bürokratischen Unfugs. Dabei wurde mir erst unlängst gesagt, dass der Bürokratismus stark abgebaut wurde. Und tatsächlich stimmt dies sogar. Mittlerweile kann man zum Beispiel durch eine Einzahlung einigermaßen bequem den geschafften Führerschein erlangen, der einem dann sogar per Post zugeschickt wird. Während ich den B- Schein gemacht und abgeholt habe, musste ich noch zum Verkehrsamt- einen langen Weg und Wartezeiten auf mich nehmen.
Selbst die Errungenschaften, die wir im Zuge unserer Zivilisation entwickelt haben, um Bürokratismus abzubauen, erfordern vorher bürokratische Maßnahmen. So ist es zum Beispiel oftmals nicht möglich, eine Einzugsermächtigung vom Adressat selbst aus direkt abzugeben. Man muss also, um zu verhindern, dass man ständig Erlagscheine schicken muss einen Brief schicken per Post, der die Einzugsermächtigung enthält. Und wenn man selbst dort ist, wo man das Geld hinschicken möchte, dann genügt es nicht, diese Ermächtigung dort gleich persönlich zu geben- Nein, wir sind wirklich eine seltsame Spezies.
Um die Studienbeihilfe weiter zu erhalten und eventuell nicht zurückzahlen zu müssen, müssen viele Student/Innen regelmäßig bestätigen, dass sie Student/Innen sind. Trotzdem allein der Umstand, dass man Noten vorweist von der Hauptuniversität zum Beispiel- meiner Ansicht nach Indiz genug sein müsste.
Mit viel Ehrfurcht denke ich an die vielen Jahrzehnte, in denen die Österreicher und Österreicherinnen jeden Zahlungsverkehr mit ERLAGSCHEIN erledigen mussten. Für jede einzelne Zahlung mussten sie zur Post oder zur Bank. Jeder einzelne Schritt musste bereits Wochen im Vorhinein geplant sein- denn man musste sich ja die Erlagscheine aufheben, zurechtlegen usw.
Um die Studienbeihilfe weiter zu erhalten und eventuell nicht zurückzahlen zu müssen, müssen viele Student/Innen regelmäßig bestätigen, dass sie Student/Innen sind. Trotzdem allein der Umstand, dass man Noten vorweist von der Hauptuniversität zum Beispiel- meiner Ansicht nach Indiz genug sein müsste.
Mit viel Ehrfurcht denke ich an die vielen Jahrzehnte, in denen die Österreicher und Österreicherinnen jeden Zahlungsverkehr mit ERLAGSCHEIN erledigen mussten. Für jede einzelne Zahlung mussten sie zur Post oder zur Bank. Jeder einzelne Schritt musste bereits Wochen im Vorhinein geplant sein- denn man musste sich ja die Erlagscheine aufheben, zurechtlegen usw.
Generell hat in der Verwaltung und im privaten Markt die spontane Handlung stark zugenommen. Allein aufgrund Internet, Handy oder auch E- Banking kann man mittlerweile mit dem richtigen Know How schneller einen Bausparvertrag abschließen, als in früheren Zeiten seine Rechnungen bezahlen.
Auf den Universitäten haben diese abgebauten, bürokratischen Hindernisse noch nicht Einzug gefunden. Um Informationen einholen zu können, allein NUR Informationen, müssen teilweise stundenlange Wartezeiten eingeplant werden.
Auf den Universitäten haben diese abgebauten, bürokratischen Hindernisse noch nicht Einzug gefunden. Um Informationen einholen zu können, allein NUR Informationen, müssen teilweise stundenlange Wartezeiten eingeplant werden.
Am Anfang eines neuen Semesters sind die Schlangen teilweise so lang, dass man sich bereits außerhalb des Ganges im Freien anstellen muss.
Wobei man dann nicht mal die Informationen zu der Erledigung, die man gerade machen möchte, erhält, sondern lediglich zu technokratischen Mitarbeiter/Innen weitergereicht wird, die lediglich Alles vollziehen, aber nicht wissen, wohin und wie usw. Dazu muss man dann wieder zu einer anderen Schlange.
Auch das Arbeitsamt ist reiner Bürokratismus. Man muss sich regelmäßig melden, Gespräche führen und bekommt Jobs zugewiesen. Wobei man glücklicherweise (oder ist es eher schlecht) sagen muss, dass man ohnehin verlassen ist, insofern man sich auf das AMS verlässt, dass es einem einen Job besorgt.
Wobei man dann nicht mal die Informationen zu der Erledigung, die man gerade machen möchte, erhält, sondern lediglich zu technokratischen Mitarbeiter/Innen weitergereicht wird, die lediglich Alles vollziehen, aber nicht wissen, wohin und wie usw. Dazu muss man dann wieder zu einer anderen Schlange.
Auch das Arbeitsamt ist reiner Bürokratismus. Man muss sich regelmäßig melden, Gespräche führen und bekommt Jobs zugewiesen. Wobei man glücklicherweise (oder ist es eher schlecht) sagen muss, dass man ohnehin verlassen ist, insofern man sich auf das AMS verlässt, dass es einem einen Job besorgt.
Insbesondere während der furchtbaren Jahre der schwarz- blauen Bundesregierung nahm der Wahnsinn beim AMS einen völlig neuen Grad an. Oftmals wirkte es so, als wäre die einzige Aufgabe des Arbeitsamtes, Arbeitslosigkeit zu verschleiern, statt zu verhindern und/oder zu minimieren.
Um eine Gemeindewohnung in Wien zugeteilt zu bekommen, muss man in der Bundeshauptstadt durchgängig in der selben Wohnung gemeldet sein. Dabei ist es egal, ob man sein ganzes Leben in Wien gelebt, oder gerade erst einen Umzug durchgemacht hat.
MA 2412 lässt grüßen.
Um eine Gemeindewohnung in Wien zugeteilt zu bekommen, muss man in der Bundeshauptstadt durchgängig in der selben Wohnung gemeldet sein. Dabei ist es egal, ob man sein ganzes Leben in Wien gelebt, oder gerade erst einen Umzug durchgemacht hat.
MA 2412 lässt grüßen.
Um überhaupt in den Pool derjenigen zu kommen, die auf eine Wohnung warten können, muss man unzählige bürokratische Hürden erfüllen und/oder überspringen. Man darf nicht zuviel verdienen, die Wohnung in der gegenwärtig gelebt wird darf nicht zumutbar sein usw.
Bürokratismus in unserem Alltag- Die Ausschweifungen der Verwaltungen darf nicht so weit gehen, dass sie eine ernste Belastung der Menschen werden. Und dennochà Der Bürokratismus ist eine starke Belastung- nicht nur für die unter Anführungszeichen „Opfer“, sondern auch für die technokratischen Vollstrecker- die Beamten und öffentlich Bediensteten.
Bürokratismus in unserem Alltag- Die Ausschweifungen der Verwaltungen darf nicht so weit gehen, dass sie eine ernste Belastung der Menschen werden. Und dennochà Der Bürokratismus ist eine starke Belastung- nicht nur für die unter Anführungszeichen „Opfer“, sondern auch für die technokratischen Vollstrecker- die Beamten und öffentlich Bediensteten.
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