
Der junge Bernhard wird eingeliefert in Grafenhof. Grafenhof ist eine berüchtigte Lungenheilstätte, in der nur total hoffnungslose und/ oder junge, bei denen sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, eingewiesen werden.
In Grafenhof regiert nur das braune Spuckglas. Den ganzen Tag werden die Menschen dort nur angehalten, Sputum zu produzieren und in einem Glas zu sammeln.
Anfänglich hat Bernhard größte Probleme. Er ist nicht „positiv“, das bedeutet, dass er nicht ansteckend war. Die offene Lungentuberkulose konnte nicht diagnostiziert werden. Er war ein Ausgestossener, ein Aussenseiter und nicht willkommen. Zu Beginn war es ihm nicht einmal möglich gewesen, überhaupt eine ausreichende Menge Sputum zu produzieren, um überhaupt einer medizinischen Analyse gerechtfertigt zu werden.
Mit aller Gewalt schafft es Bernhard letztendlich doch, Sputum zu produzieren. Er ist negativ. Im Laufe seines Aufenthaltes in Grafenhof lernt er einen jungen Mann kennen, der ungefähr 10 Jahre älter sein muss als Bernhard. Er spielt das Harmonium in der Kirche, in der Bernhard jetzt ebenfalls, nicht aus Religiosität sondern aus Liebe zur Musik geht.
Der Mann lernt ihm auch ein wenig Italienisch. Bernhard beschließt an seinem Traum Sänger zu werden fest zu halten. Ihm erscheint es dazu nützlich der italienischen Sprache fähig zu sein und lernt fleißig mit dem Herren. Er unternimmt auch Spaziergänge mit ihm- Heimlich versteht sich. Eines Tages wird der Mann „gesund“ entlassen. Von nun an nimmt ihn Bernhard als Vorbild und möchte ebenso entlassen werden. Tatsächlich verbessert sich sein Gesundheitszustand merklich und er wird ebenso entlassen. Nur wenige Tage darauf wird an ihm die offene Lungentuberkulose festgestellt. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihm sein „Pneu“ ruiniert wird. Regelmäßig muss Bernhards Lunge aufgeblasen werden. Dazu wird eine Art „Schlauch“ benutzt der Luft in seine Lunge bläst. Nach einer Unachtsamkeit des Arztes, er telefonierte gerade während des „Aufblasvorganges“ mit der Schwester (Es ging um das Essen), wird der Pneu Bernhards unbrauchbar und ihm wird etwas Neues eröffnet. Er bekommt eine Art „Bauchpneu“, dass vor ihm nur an drei Personen getestet wurde. Um das Pneu anzulegen, muss Bernhard bei vollem Bewusstsein operiert werden. Während dieser Operation stellt er fest, dass der Operateur kein geringerer ist als der „Mörder“ seines Großvaters. Während dieses Romans stirbt nämlich die wichtigste Bezugsperson in Bernhards damaligen, noch sehr jungen Leben. Ihm wird eine schwerwiegende Krankheit diagnostiziert, obwohl es sich lediglich um eine bis zum Platzen gefüllte Blase gehandelt hatte. Bei der Operation kommt Bernhards Großvater ums Leben. Nicht nur Bernhards Großvater geht es schlecht. Seine Mutter liegt mit Gebärmutterkrebs im Sterben. Sie stirbt ebenfalls an einem Fehler der Ärzte. Die Operation, die für seine Mutter lebensrettend hätte sein sollen, kam ein Jahr zu spät.
Nach einem langen Aufenthalt im Krankenhaus geht es zurück nach Grafenhof. Dort kommt er mit einem Doktor, einem Sozialisten ins Zimmer, der jedem im Krankenhaus einfach nur unangenehm ist- In einer so erzkatholisch, nationalsozialistischen Stimmung wie sie Bernhard beschreibt auch nicht verwunderlich. Nachdem der Sozialist, der jedem nur noch ein Dorn im Auge war, endlich gestorben war, wird auch Bernhard in ein anderes Zimmer mit drei anderen Bettgenossen gebracht.
Er beschließt heimlich wieder gesund zu werden. In Grafenhof schien nichts größer zu sein als der Wille zu sterben. Er beschloss überleben zu wollen und ließ sich daher nichts anmerken. Er ging jede Nacht regelmäßig spazieren, insbesondere nach St. Veit. Dort begann er auch zu singen. Ebenso setzte er von sich aus einfach nach und nach, gegen die Empfehlung der Ärzte die Medikamente ab usw. Nachdem die Menschen aus dem Krankenhaus Bernhards nächtliche Abenteuer bemerken, verbieten sie ihm diese mit Androhung des Rausschmisses aus Grafenhof. Es sei lebensgefährlich in Bernhards Zustand zu singen, trotzdem sich dessen Zustand doch seit dem Singen ständig gebessert hatte. Bernhard misstraute, und wurde gesund. Gegen den Willen der Ärzte entschloss er sich einfach, Grafenhof zu verlassen. Er kam nach Hause, an den Ort, wo nun kein Großvater und keine Mutter auf ihn wartete. Während eines kurzen Aufenthaltes zu Hause, nach dem ersten Grafenhof Aufenthalt und dem danach erfolgten Krankenhausaufenthalt hatte Bernhard die Kaufmannslehre ordnungsgemäß beendet. Einem Lungenkranken war aber eine Arbeit in einem Einzelhandel nicht zuzumuten, geschweige denn, dass den jungen Bernhard irgendjemand genommen hätte. Er lebt von der Sozialhilfe und schämt sich, wenn er sie abholt am Mozartplatz. Nachdem Bernhard einmal vergisst, sich ordnungsgemäß aufpumpen zu lassen, durch den Bauch, wie das ja auch früher im Krankenhaus und in Grafenhof passiert war, wird ihm nahe gelegt wieder nach Grafenhof zu fahren, aufgrund dessen, weil seine Heilung nicht mehr gewährleistet war. Bernhard wusste was zu tun war. Er ging nicht wieder zurück, und wurde gesund.
In Grafenhof regiert nur das braune Spuckglas. Den ganzen Tag werden die Menschen dort nur angehalten, Sputum zu produzieren und in einem Glas zu sammeln.
Anfänglich hat Bernhard größte Probleme. Er ist nicht „positiv“, das bedeutet, dass er nicht ansteckend war. Die offene Lungentuberkulose konnte nicht diagnostiziert werden. Er war ein Ausgestossener, ein Aussenseiter und nicht willkommen. Zu Beginn war es ihm nicht einmal möglich gewesen, überhaupt eine ausreichende Menge Sputum zu produzieren, um überhaupt einer medizinischen Analyse gerechtfertigt zu werden.
Mit aller Gewalt schafft es Bernhard letztendlich doch, Sputum zu produzieren. Er ist negativ. Im Laufe seines Aufenthaltes in Grafenhof lernt er einen jungen Mann kennen, der ungefähr 10 Jahre älter sein muss als Bernhard. Er spielt das Harmonium in der Kirche, in der Bernhard jetzt ebenfalls, nicht aus Religiosität sondern aus Liebe zur Musik geht.
Der Mann lernt ihm auch ein wenig Italienisch. Bernhard beschließt an seinem Traum Sänger zu werden fest zu halten. Ihm erscheint es dazu nützlich der italienischen Sprache fähig zu sein und lernt fleißig mit dem Herren. Er unternimmt auch Spaziergänge mit ihm- Heimlich versteht sich. Eines Tages wird der Mann „gesund“ entlassen. Von nun an nimmt ihn Bernhard als Vorbild und möchte ebenso entlassen werden. Tatsächlich verbessert sich sein Gesundheitszustand merklich und er wird ebenso entlassen. Nur wenige Tage darauf wird an ihm die offene Lungentuberkulose festgestellt. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihm sein „Pneu“ ruiniert wird. Regelmäßig muss Bernhards Lunge aufgeblasen werden. Dazu wird eine Art „Schlauch“ benutzt der Luft in seine Lunge bläst. Nach einer Unachtsamkeit des Arztes, er telefonierte gerade während des „Aufblasvorganges“ mit der Schwester (Es ging um das Essen), wird der Pneu Bernhards unbrauchbar und ihm wird etwas Neues eröffnet. Er bekommt eine Art „Bauchpneu“, dass vor ihm nur an drei Personen getestet wurde. Um das Pneu anzulegen, muss Bernhard bei vollem Bewusstsein operiert werden. Während dieser Operation stellt er fest, dass der Operateur kein geringerer ist als der „Mörder“ seines Großvaters. Während dieses Romans stirbt nämlich die wichtigste Bezugsperson in Bernhards damaligen, noch sehr jungen Leben. Ihm wird eine schwerwiegende Krankheit diagnostiziert, obwohl es sich lediglich um eine bis zum Platzen gefüllte Blase gehandelt hatte. Bei der Operation kommt Bernhards Großvater ums Leben. Nicht nur Bernhards Großvater geht es schlecht. Seine Mutter liegt mit Gebärmutterkrebs im Sterben. Sie stirbt ebenfalls an einem Fehler der Ärzte. Die Operation, die für seine Mutter lebensrettend hätte sein sollen, kam ein Jahr zu spät.
Nach einem langen Aufenthalt im Krankenhaus geht es zurück nach Grafenhof. Dort kommt er mit einem Doktor, einem Sozialisten ins Zimmer, der jedem im Krankenhaus einfach nur unangenehm ist- In einer so erzkatholisch, nationalsozialistischen Stimmung wie sie Bernhard beschreibt auch nicht verwunderlich. Nachdem der Sozialist, der jedem nur noch ein Dorn im Auge war, endlich gestorben war, wird auch Bernhard in ein anderes Zimmer mit drei anderen Bettgenossen gebracht.
Er beschließt heimlich wieder gesund zu werden. In Grafenhof schien nichts größer zu sein als der Wille zu sterben. Er beschloss überleben zu wollen und ließ sich daher nichts anmerken. Er ging jede Nacht regelmäßig spazieren, insbesondere nach St. Veit. Dort begann er auch zu singen. Ebenso setzte er von sich aus einfach nach und nach, gegen die Empfehlung der Ärzte die Medikamente ab usw. Nachdem die Menschen aus dem Krankenhaus Bernhards nächtliche Abenteuer bemerken, verbieten sie ihm diese mit Androhung des Rausschmisses aus Grafenhof. Es sei lebensgefährlich in Bernhards Zustand zu singen, trotzdem sich dessen Zustand doch seit dem Singen ständig gebessert hatte. Bernhard misstraute, und wurde gesund. Gegen den Willen der Ärzte entschloss er sich einfach, Grafenhof zu verlassen. Er kam nach Hause, an den Ort, wo nun kein Großvater und keine Mutter auf ihn wartete. Während eines kurzen Aufenthaltes zu Hause, nach dem ersten Grafenhof Aufenthalt und dem danach erfolgten Krankenhausaufenthalt hatte Bernhard die Kaufmannslehre ordnungsgemäß beendet. Einem Lungenkranken war aber eine Arbeit in einem Einzelhandel nicht zuzumuten, geschweige denn, dass den jungen Bernhard irgendjemand genommen hätte. Er lebt von der Sozialhilfe und schämt sich, wenn er sie abholt am Mozartplatz. Nachdem Bernhard einmal vergisst, sich ordnungsgemäß aufpumpen zu lassen, durch den Bauch, wie das ja auch früher im Krankenhaus und in Grafenhof passiert war, wird ihm nahe gelegt wieder nach Grafenhof zu fahren, aufgrund dessen, weil seine Heilung nicht mehr gewährleistet war. Bernhard wusste was zu tun war. Er ging nicht wieder zurück, und wurde gesund.
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