
Mit dem gestrigen Match Wiener Sportklub gegen OstbahnXI startete die Regionalliga Ost in die neue Saison. Seit ungefähr 16 Jahren warten mein Bruder und ich mittlerweile auf die Rückkehr des Traditionsvereins in die Bundesliga. Mit Wehmut denkt man an die Zeit zurück, als die Gegner des Sportklub noch Rapid, Austria, Sturm Graz oder LASK, und nicht Würmla, Zwettl, Rapid Amateure oder Ostbahn XI hießen.
Von dem Verein von damals ist Nichts mehr übrig. Das C im WSC wurde zwecks Schuldenbefreiung und Neugründung des Vereins durch ein K ersetzt und bis auf den ehemaligen Goalie Peter Paluch ist meines Wissens nach kein ehemaliger Spieler in dem Verein integriert. Lediglich der alte, kaputte und liebenswürdige Platz, die treuen und unerschrockenen Fans und die Hoffnung blieb. Die Hoffnung bleibt letztendlich immer. Hoffnung auf den Wiederaufstieg und auf sportlichen Erfolg. Die Hoffnung auf bessere Zeiten, in denen ein Traditionsverein wie der WSC sich erneut mit den besten Mannschaften messen kann.
Das Match gegen Ostbahn XI endete mit 4:2 für die Heimmannschaft. Dabei ist zu erwähnen, dass der Sportklub Unmengen an Chancen für den Gegner zuließ und mit ein wenig Pech auch als Verlierer vom Platz hätte gehen können. Ostbahn XI kämpfte am ersten Spieltag wie verbissen und versuchte bis zum Schluß den Rückstand aufzuholen. Bis kurz vor Schluß stand es lediglich 3:2 und der Ausgleich lag in der Luft.
Der Schiedsrichter ließ unglaubliche 7! Minuten nachspielen und ich war davon überzeugt, dass er lediglich auf den Ausgleich von Ostbahn wartete, eher er abpfeifen würde. Mit dem Schlußpfiff erzielte Rückkehrer Akaslan den erlösenden vierten Treffer zum 4:2 Erfolg und der perfekte Start in die neue Saison ist zumindest dem Ergebnis nach geglückt.
Nächste Woche treffen die Schwarz- Weißen auf den FAC und werden sich steigern müssen, um das Spiel positiv gestalten zu können.
Schwarz Weiße Grüße
1 Kommentar:
Der Peter Paluch ist meines Wissens jetzt bei Parndorf.
lg,
Squire
Kommentar veröffentlichen