
Schon im Freundschaftsspiel gegen die Niederlande wurde ich endgültig in meinen Vermutungen bezüglich des österreichischen Fußballs bestätigt: Das österreichische Fußballnationalteam hat Angst vor dem Sieg. Sobald das Team gegen eine große Mannschaft in Führung geht und einen Gegentreffer erhält, brechen im Regelfall alle Dämme. Falls dies einmal, wie im gestrigen Match gegen den Weltmeister Italien, nicht geschieht, sorgt ein Teamkollege (Özcan) dafür, dass die Last der Führung gegen Italien genommen wird. Auffällig für mich war Karel Brückner’ s Gestik- Er hat immer darauf bestanden, dass das Team ruhig spielen sollte. Für den Tschechen wird es ein komisches Bild gemacht haben, dass das Team beim Stand von 2:0 und auch beim 2:1 zeitweise sehr nervös agiert und viele Fehler gemacht hat.
Natürlich hat das Match nicht viel Aussagekraft. Die Italiener befinden sich Großteils noch in der Vorbereitung und waren ersichtlich noch nicht in Topform. Aber auch die Österreicher haben während der EM bewiesen, dass sie besser spielen können und werden.
Offensichtlich war Brückner binnen weniger Trainingseinheiten klar, dass Janko der technisch viel bessere, gefährlichere und „intelligentere“ Stürmer ist und Maierhofer hauptsächlich auf den Umstand verweisen kann, dass er 6cm größer als der Star von Red Bull Salzburg ist. In allen anderen Belangen ist er dem Topscorer der Bundesliga unterlegen.
Interessant auch die Auswechslungen des neuen Teamchefs Brückner. Zu einem Zeitpunkt, in dem es schwierig wurde, das Unentschieden zu halten, entschied sich der Tscheche auf die Einwechslung eines zusätzlichen Stürmers (Linz) und verzichtete darauf, in den letzten Minuten die Defensive punktuell zu verstärken. In diesem Zusammenhang war auch die Unzufriedenheit mit Stefan Maierhofer auffällig, der kaum Defensivarbeit zu leisten bereit war.
Aber so ist halt der Rapidler Maierhofer, der Ansprüche wie Toni Polster stellt und qualitativ immer noch schwächer ist, als die Christian Mayrlebs dieses Landes.
Generell dürfte das Nationalteam erstmals seit Ende der 90er Jahre wieder stärker geworden sein. Viele Spieler wechselten in das Ausland und derzeit gibt es eine sehr gut besetzte Abwehr und viele Variationen an Stürmern, worunter auch Roland Linz fällt, der sich bereits vor Jahren in Portugal durchgesetzt hat.
Gestern schoss Österreich 4 Tore gegen den amtierenden Weltmeister und das Spiel ging 2:2 aus. Die Angst vor den großen Nationen müsste eigentlich im Laufe der Zeit vergehen, insofern die neuen Legionäre sich auf Dauer im Ausland durchsetzen und überzeugen können.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und erstmals seit Jahren ist die Hoffnung auf Erfolg nicht unbegründet,…
Natürlich hat das Match nicht viel Aussagekraft. Die Italiener befinden sich Großteils noch in der Vorbereitung und waren ersichtlich noch nicht in Topform. Aber auch die Österreicher haben während der EM bewiesen, dass sie besser spielen können und werden.
Offensichtlich war Brückner binnen weniger Trainingseinheiten klar, dass Janko der technisch viel bessere, gefährlichere und „intelligentere“ Stürmer ist und Maierhofer hauptsächlich auf den Umstand verweisen kann, dass er 6cm größer als der Star von Red Bull Salzburg ist. In allen anderen Belangen ist er dem Topscorer der Bundesliga unterlegen.
Interessant auch die Auswechslungen des neuen Teamchefs Brückner. Zu einem Zeitpunkt, in dem es schwierig wurde, das Unentschieden zu halten, entschied sich der Tscheche auf die Einwechslung eines zusätzlichen Stürmers (Linz) und verzichtete darauf, in den letzten Minuten die Defensive punktuell zu verstärken. In diesem Zusammenhang war auch die Unzufriedenheit mit Stefan Maierhofer auffällig, der kaum Defensivarbeit zu leisten bereit war.
Aber so ist halt der Rapidler Maierhofer, der Ansprüche wie Toni Polster stellt und qualitativ immer noch schwächer ist, als die Christian Mayrlebs dieses Landes.
Generell dürfte das Nationalteam erstmals seit Ende der 90er Jahre wieder stärker geworden sein. Viele Spieler wechselten in das Ausland und derzeit gibt es eine sehr gut besetzte Abwehr und viele Variationen an Stürmern, worunter auch Roland Linz fällt, der sich bereits vor Jahren in Portugal durchgesetzt hat.
Gestern schoss Österreich 4 Tore gegen den amtierenden Weltmeister und das Spiel ging 2:2 aus. Die Angst vor den großen Nationen müsste eigentlich im Laufe der Zeit vergehen, insofern die neuen Legionäre sich auf Dauer im Ausland durchsetzen und überzeugen können.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und erstmals seit Jahren ist die Hoffnung auf Erfolg nicht unbegründet,…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen