
Zum besseren Verständnis beginne ich diesen Beitrag mit einer kurzen Erklärung: Nach der Neugründung der SPÖ definierte sich die Partei sozialistisch. In den 90er Jahren wandte sie sich wiederum der Sozialdemokratie zu. Viele bedeutende Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Partei generell immer sozialdemokratisch angelegt war und die damalige Umbenennung in „Sozialistische Partei“ lediglich initiiert wurde, um ihrer Radikalität nach dem zweiten Weltkrieg mehr Ausdruck zu verleihen.
Interessant ist auch der Zeitpunkt der erneuten Neuorientierung in den Anfängen der 90er Jahre. In diesem Zeitraum platzte der Real- Sozialismus der UDSSR endgültig. Selbstverständlich sind namhafte Sozialist/Innen in diesem Punkt ohnedies davon überzeugt, dass im Realsozialismus lediglich der Begriff an sich sozialistisch ausgelegt war. Im Zusammenhang mit dem Realsozialismus der UDSSR wird auch häufig von Staatskapitalismus gesprochen.
Was ist nun der Unterschied zwischen Sozialismus und Sozialdemokratie?
Sozialismus bietet den Menschen eine Alternative zum Kapitalismus. Es ist nicht nur eine gesellschaftspolitisch ausgerichtete Philosophie, sondern insbesondere auch wirtschaftlich anzuwenden. Im Sozialismus ist die Priorität diametral zum gegenwärtigen kapitalistischen System. Während im kapitalistischen System der Wirtschaftsdarwinismus (the fittest will survive) ausgelebt wird, agiert, produziert und lebt der Mensch im Sozialismus wirtschaftspolitisch gemeinsam. Die Gesellschaft hingegen ist liberal und frei. In einer idealen sozialistischen Version ist das liberale Gesellschaftsbild umgesetzt und Künstler können sich verwirklichen. Der Mensch und nicht seine Leistung ist im Mittelpunkt.
Sozialdemokratie ist keine Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftssystem, sondern eine gewisse Ausgleichsmöglichkeit. Die Entwicklung und die Fixierung der Wirtschaftspolitik werden nicht bekämpft, sondern gewissermaßen „ausgeglichen“. Die Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, Verbesserungen für Arbeit- und Dienstnehmer/Innen zu initiieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Teilnahme aller Gesellschaftsschichten am Leben, an den Bildungsinstanzen usw. zu ermöglichen. Grundsätzlich wurde die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokratie in Österreich keynesianisch ausgerichtet. Nachdem es Mitte der 80er Jahre endgültig zu einem Paradigmenwechsel von Keynesianismus zu Neoliberalismus kam, konnte auch in Österreich das berühmte System von John Keynes nicht aufrecht erhalten werden.
Zu guter Letzt die soziale Heimatpartei FPÖ. Fast immer wenn ich Wirtshäuser, Gemeindebauten usw. besuche, stelle ich fest, dass viele Menschen in den Freiheitlichen die Alternative zur SPÖ sehen. Hier liegt der wahre Betrug an den Menschen begraben. Die Freiheitlichen negieren das aktuelle Wirtschaftssystem in keiner Weise und geschichtlich betrachtet waren die Nationalisten immer eine Partei des Kapitals. Zumeist war es vor allem die Rüstungsindustrie, die am Nationalismus verdiente. Während im Sozialismus die Gesellschaftsschichten arm und reich entscheidend sind, wird im Nationalismus über Grenzen differenziert. Polemisch ausgedrückt: Der Sozialist unterscheidet zwischen gstopft und arm, der Nationalist hauptsächlich zwischen Aus- und Inländer.
Was ist nun der Unterschied zwischen Sozialismus und Sozialdemokratie?
Sozialismus bietet den Menschen eine Alternative zum Kapitalismus. Es ist nicht nur eine gesellschaftspolitisch ausgerichtete Philosophie, sondern insbesondere auch wirtschaftlich anzuwenden. Im Sozialismus ist die Priorität diametral zum gegenwärtigen kapitalistischen System. Während im kapitalistischen System der Wirtschaftsdarwinismus (the fittest will survive) ausgelebt wird, agiert, produziert und lebt der Mensch im Sozialismus wirtschaftspolitisch gemeinsam. Die Gesellschaft hingegen ist liberal und frei. In einer idealen sozialistischen Version ist das liberale Gesellschaftsbild umgesetzt und Künstler können sich verwirklichen. Der Mensch und nicht seine Leistung ist im Mittelpunkt.
Sozialdemokratie ist keine Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftssystem, sondern eine gewisse Ausgleichsmöglichkeit. Die Entwicklung und die Fixierung der Wirtschaftspolitik werden nicht bekämpft, sondern gewissermaßen „ausgeglichen“. Die Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, Verbesserungen für Arbeit- und Dienstnehmer/Innen zu initiieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Teilnahme aller Gesellschaftsschichten am Leben, an den Bildungsinstanzen usw. zu ermöglichen. Grundsätzlich wurde die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokratie in Österreich keynesianisch ausgerichtet. Nachdem es Mitte der 80er Jahre endgültig zu einem Paradigmenwechsel von Keynesianismus zu Neoliberalismus kam, konnte auch in Österreich das berühmte System von John Keynes nicht aufrecht erhalten werden.
Zu guter Letzt die soziale Heimatpartei FPÖ. Fast immer wenn ich Wirtshäuser, Gemeindebauten usw. besuche, stelle ich fest, dass viele Menschen in den Freiheitlichen die Alternative zur SPÖ sehen. Hier liegt der wahre Betrug an den Menschen begraben. Die Freiheitlichen negieren das aktuelle Wirtschaftssystem in keiner Weise und geschichtlich betrachtet waren die Nationalisten immer eine Partei des Kapitals. Zumeist war es vor allem die Rüstungsindustrie, die am Nationalismus verdiente. Während im Sozialismus die Gesellschaftsschichten arm und reich entscheidend sind, wird im Nationalismus über Grenzen differenziert. Polemisch ausgedrückt: Der Sozialist unterscheidet zwischen gstopft und arm, der Nationalist hauptsächlich zwischen Aus- und Inländer.
Ich bin davon überzeugt, dass dieser Umstand den Menschen nicht bekannt ist. Grund dafür ist auch, dass den Menschen suggeriert wird, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem gerecht und richtig ist. Dabei bedienten sich die Kapitalisten der Strategie von Antonio Gramsci. Politische Inhalte werden in das Denkvermögen, den so genannten „Hausverstand“ eingepflanzt und umgesetzt. Wie sind sonst solche Weltansichten zu verstehen wie: „Es muss nun mal arme und reiche Menschen geben.“ Oder: „Er ist intelligenter als ich und deshalb verdient er es auch, mehr zu verdienen als wir.“? Bei aller Differenzierung nach Intelligenz, Bildungsgrad usw.--> Verdient es wirklich ein Mensch auf dieser Erde, hunderttausendmal mehr zu verdienen, als Andere? Und ist es gerecht, dass er dabei oftmals nicht mal eine Leistung erbringen, sondern lediglich Geld anlegen muss, dass er oftmals nicht mal selbst erwirtschaftet hat?
Oftmals gibt es dann zumeist auch folgendes Gegenargument: Die Natur ist auch nicht gerecht.
Oftmals gibt es dann zumeist auch folgendes Gegenargument: Die Natur ist auch nicht gerecht.
Die Welt in der wir leben ist allerdings eine künstlich geschaffene Umgebung, die bewusst in diesem Ausmaß kreiert wurde. Dementsprechend ist es auch logisch nachzuvollziehen, dass sie auch umstrukturiert werden kann.
Fangen wir noch heute damit an.
Fangen wir noch heute damit an.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen