Mittwoch, 22. Oktober 2008

Neoliberale Propaganda mal anders ausgelegt


Hier ein paar Auszüge der neoliberalen Propaganda umfunktioniert:

Mehr privat- Weniger Staat
Laissez faire


Keine Unterstützung in Zeiten der Finanzkrise für die Unternehmen- Der Staat hat doch ohnehin keine Ahnung und die „invisible hand“ des Marktes wird schon Alles richten.

The fittest will survive ( Wirtschaftsdarwinismus)

Der Kapitalismus krachte bereits nicht nur gegenwärtig wie eine Kaisersemmel- Das System hat sich also auf Dauer nicht bewährt. Es war ideal für die Industrialisierung und den wirtschaftlichen, sowie technischen Aufbau von Wohlstand, ist aber auf Dauer dem Untergang geweiht- Also ein NEUES System, dass das schwächere, kapitalistische System verdrängt, muss her.

Was Nichts kostet, ist Nichts wert.

Richtig. Deshalb sage ich: Her mit der Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenssteuer. Das Vermögen der Fiona Svarovski ist doch Nichts wert, insofern es vererbt wird und Nichts kostet.

Zitat Molterer: Gott sei Dank machen wir nicht mehr den Fehler, zuerst auszugeben und dann einnehmen zu wollen.

Richtig- Ein Grund mehr, keine Investitionen für Rettungspakete usw. zu initiieren.
Zuerst privat kassieren, um dann staatlich Hilfe abzukassieren?

Leistung muss sich lohnen!

Richtig sage ich. Daher sofortige Einfrierung der Provisionen für Manager in den hart betroffenen Businessbereichen.
Außerdem Einführung einer Spekulationssteuer. Leistung soll sich lohnen- Nicht Vermögen. Dementsprechend müssen Vermögenszuwächse aus Vermögen konkret besteuert werden.

Steuern runter macht Österreich munter (Traurigerweise sogar ein Zitat eines Bundeskanzlers)

Gut sage ich- Sofortige Umstrukturierung der Steuersätze, beginnend beim Einstiegssteuersatz (muss niedriger eingestuft werden) und endend beim Spitzensteuersatz, der erhöht werden soll.
Außerdem eine Ausweitung der arbeitenden Menschen, die keine Steuern zahlen müssen.




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